Mediatorvariable

Eine Mediatorvariable ist in einem Variablengefüge einer psychologischen Untersuchung eine Drittvariable, durch die eine Prädiktorvariable eine Kriteriumsvariable beeinflusst. So können etwa wahrgenommene Ressourcen als Mediatorvariable den Einfluss von Stress auf die Gesundheit vermitteln.

Beim Lernen kann man Eselsbrücken als Mediatorvariablen bezeichnen, denn um sich Neues zu merken, muss man es mit bereits Bekanntem verknüpfen. Als Mediatoren dienen dabei verschiedene Assoziationen: ein anderes, bereits bekanntes Wort, ein Bild, eine kleine Geschichte oder eine konkrete Erinnerung, die man mit der neu abzuspeichernden Information verknüpfen muss. Am besten funktioniert das, wenn der Lernende diesen Mediator selbständig findet und nicht von außen zugetragen bekommt, also ist das Nutzen bekannter Eselsbrücken nur eine Hilfe, aber im individuellen Fall nicht immer der beste Weg.

Siehe dazu „Bau dem Esel eine Brücke!“




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