Easterlin-Paradox

Das Easterlin-Paradox ist eine Theorie über den Zusammenhang zwischen Einkommen und Glück, und wurde durch den Ökonomen Richard Easterlin postuliert. Easterlin stellte er anhand von Metastudien fest, dass Menschen im untersuchten Zeitraum trotz Einkommenszuwächsen nicht glücklicher geworden waren. Eine mögliche Erklärung ist, dass relatives Einkommen ein besserer Prediktor von subjektiver Zufriedenheit ist als absolutes Einkommen. Easterlin wiederholte seine Studie mehrmals und kam stets zum selben Ergebnis, dass wenn grundlegende Bedürfnisse gestillt sind, mehr Reichtum nicht zu mehr Glück führt.

Literatur
Easterlin, R. (2001). Income and Happiness: Towards a Unified Theory. The Economic Journal, 111, 465-484.



Falls Sie in diesem Beitrag nicht fündig geworden sind, können Sie mit der folgenden Suche weiter recherchieren:


Das Lexikon in Ihren Netzwerken empfehlen:


You must be logged in to post a comment.

Diese Seiten sind Bestandteil der Domain www.stangl.eu

© Werner Stangl Linz 2017