Hyponatriämie

Als Hyponatriämie bezeichnet das Verhalten von Menschen, die durch Übertrinken einen Natriummangel zeigen, wie er etwa bei halb Verdursteten, bei Marathonläufern oder bei Schizophrenien zum Krankheitsbild gehört. Zu viel Wasser führt zu Natriummangel, der akut das Gehirn und chronisch auch den übrigen Körper angreift. Da Menschen zu 70 Prozent aus Wasser bestehen werden diese bei einem Defizit von 0,5 Prozent des Wasseranteils im Organismus unruhig: Erst wird der Mund trocken, dann die Speiseröhre, und dann wird aus dem halben Körper nach Nachschub gerufen, wofür Sensoren im Darm sorgen, die interne Messung des Blutdrucks und die Niere, denn wird diese von zu wenig Wasser durchspült, setzt sie das Enzym Renin frei, das spaltet ein Protein der Leber, Angiotensin, woraufhin die Niere Wasser zurückhält und die Blutgefäße sich verengen. Führt man dem menschlichen Körper übermäßig Wasser zu, das wenig Salz enthält, dann kann es zu einer Verdünnungsnatriämie kommen, wobei die Natriummenge im Blut normal, aber die Flüssigkeitsmenge zu hoch ist. Eine Verdünnungshyponatriämie findet sich beispielsweise bei krankhaft gesteigerter Wassereinnahme (Polydipsie) oder eben bei Marathonläufern, die zu viel Wasser zu sich nehmen.




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