deskriptive Norm

In jeder Gruppe zählen Normen zu den subjektiven Strukturierungselementen des Zusammenlebens, wobei man in den Sozialwissenschaften Normen als unausgesprochene Gesetze bzw. als Form sozialen Einflusses definiert, die nicht abgelöst von der jeweiligen Gruppe verstanden werden können. Wahrend der Sozialisation lernen Individuen, ihr Verhalten den Normen der Gesellschaft anzupassen. Bei der Untersuchung von Normen unterscheidet man zwischen deskriptiven und präskriptiven Normen, an denen sich Menschen orientieren, wobei das Wissen über diese beiden Normen unerwünschte Verhaltensweisen unterbinden oder erwünschtes Verhalten fördern kann. Deskriptive Normen informieren darüber, wie sich die meisten Menschen in bestimmten Situationen verhalten, d. h., eine deskriptive Norm bezieht sich auf die Wahrnehmung der Mitglieder einer Gruppe, wie sich die meisten gewöhnlich Verhalten: „Wenn alle es  tun, wir es seine Richtigkeit haben“. Deskriptive Normen beziehen sich demnach auf das, was die Mehrheit tun bzw. als angemessen betrachten würde.




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