Paarvergleich

Als Paarvergleich wird ein von ein im vorigen Jahrhundert von Gustav Theodor Fechner im Rahmen der Psychophysik entwickeltes psycho-physikalisches Skalierungsverfahren, bei dem eine Versuchsperson aufgefordert wird, immer jeweils zwei aus mehreren Objekten hinsichtlich eines vorgegebenen Kriteriums (Urteilsdimension) miteinander zu vergleichen. In der Regel werden alle möglichen Kombinationen durchgespielt, sodass man eine Datenmatrix erhält, die Auskunft über die Beziehungen zwischen allen Urteilsobjekten gibt. Paarvergleiche werden bei vielen Objekten und mehreren Urteilsdimensionen für den Beurteiler schnell zu einem mühseligen und zeitaufwendigen Angelegenheit, sie liefern aber ein vollständiges Bild des subjektiven Ordnungsraumes.




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