Bandbreiten-Fidelitäts-Dilemma

Als Bandbreiten-Fidelitäts-Dilemma – erstmals benannt von Cronbach & Gleser (1949) – bezeichnet man in der Diagnostik und in der Testkonstruktion die zu treffende Entscheidung, dass bei bestehenden Ressourcen (z.B. Zeit) eine Abwägung getroffen werden muss, ob wenige Variablen sehr präzise oder ob viele Variablen eher überblicksartig erfasst werden sollen. Dieses Dilemma kann bei Tests Einfluss auf die Reliabilität nehmen, insbesondere auf die innere Konsistenz: So weisen etwa die Merkmalsbereiche von Inventaren eine geringere innere Konsistenz auf als die Skalen einer Testbatterie.



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