Körperkompetenz

Körperkompetenz bedeutet einen bewussten Umgang mit Körpersprache, die die Interaktion zwischen Lehrenden und Schülern verbessern und bereichern kann. Körperkompetenz ist in allen Berufen, in denen die eigene Person das wichtigste Werkzeug ist, eine wesentliches Elemente, wobei dazu das Nachdenken und der reflektierte Umgang mit dem eigenen  Körper sowie auch die sensible Wahrnehmung von Körperlichkeit der  jeweiligen InteraktionspartnerInnen zu den Grundvoraussetzungen professionellen Verhaltens gehören. In pädagogischen Berufe ist vor allem ein authentisches Körperverhalten, das Missverständnisse und Widersprüchlichkeiten vermeidet oder zumindest verringert . Grundlegend ist nach Julia Košinár dafür ein gutes individuelles Körperbewusstsein, eine realistische Selbstwahrnehmung und ein hohes Selbstwertgefühl. Diese Fähigkeiten sind erlern- und auch lehrbar, wobei es nicht darum geht, stereotype Verhaltensweisen einzustudieren, sondern Körperkompetenz ist ein höchst individueller Prozess, der in sich stimmig sein und zur jeweiligen Person und Situation passen muss. Grundsatz ist dabei, dass eine Auseinandersetzung mit der Innenwirkung von Körpersprache vorrangig vor der Außenwirkung ist.

Eine ausführliche Rezension des Buches findet sich unter Körperkompetenzen und Interaktion




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